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Die Geschichte des Sushi beweist zunächst, dass Sushi eigentlich gar keinen japanischen Ursprung hat, sondern aus China kommt. Dort wurde es verwendet, um rohen Fisch besser aufbewahren zu können. Doch auch die damalige Form des Sushi war eine andere. Denn damals wurde der Fisch für Sushi unter einem großen und schweren Stein geplättet um ihn so länger haltbar zu machen. Zusätzlich wurde dieser noch gesalzen, was den möglichen Aufbewahrungszeitraum verlängerte. Zu dieser Zeit wurde der Fisch zwar auf Reis serviert, diese wurde allerdings nicht mitgegessen sondern diente aufgrund der Wärme lediglich dazu den rohen Fisch leicht zu garen. Denn Reis war zu dieser Zeit nicht als Nahrungsmittel angesehen.

 

Später, etwa im 8. Jh. n. Chr., wanderte Sushi dann nach Japan, wo man bereits Reis als Nahrungsmittel insbesondere zu Fisch kannte. So wurde dort der Reis mitgegessen. An diesem Punkt wurde Sushi das erste Mal nicht mehr als Konservierungsmethode , sondern als richtiges Essen angesehen. Sushi entwickelte sich nun zunehmend weiter und die Japaner kamen auf immer neue Ideen. So wurde dem Reis Essig zugesetzt und zu dem bisher bekannten Sushi wurde auch Gemüse o.ä. serviert. Das historische Sushi kam den heutigen also immer näher. Zusätzlich wurde auch die Zubereitungszeit für Sushi immer kürzer, so dass Sushi jetzt nicht mehr ein langwieriger Prozess war, sondern direkt für eine Mahlzeit zubereitet werden konnte. Liebhaber fanden damals immer neue Zutaten die man mit Sushi kombinieren konnte, was die heutigen Vielfalt an Sushi erklärt.

 

Im 19. Jahrhundert wurde Sushi dann eine derartig beliebte Speise in Japan, so dass man in der wachsenden Metropole Tokio an fast jeder Ecke die Spezialität Sushi erwerben und genießen konnte. Die Bekanntheit außerhalb der Stadt verdankt Sushi einer traurigen Begebenheit, denn 1923 erschütterte ein großes Erdbeben die Stadt und viele Sushichefs flohen zurück in ihre kleinen Heimatdörfer. Dort stellten sie das neue Sushi vor, und so verbreitete sich das Rezept rasend schnell. Einige Jahre später erfasse der Sushiboom auch Amerika und Sushibars schossen aus überall aus dem Boden. Denn die japanische Spezialität wurde als außerordentlich gesund und gleichzeitig schmackhaft angesehen, so dass jeder davon probieren wollte. Natürlich wurde nicht nur Nord Amerika von diesem Boom erfasst, sondern die Welle schwappte auch nach Europa.

Heute ist Sushi in aller Welt bekannt und bei vielen Menschen sehr beliebt.
Zur Kunst der Zubereitung gehört übrigens heute viel mehr als nur das Kombinieren der richtigen Geschmacksvariationen, sondern auch die farbliche Abstimmung der einzelnen Stücke wird heute sehr geschätzt. In Japan dürfen jedoch nur Männer Sushi zubereiten, da diese angebliche aufgrund der unterschiedlichen Köpertemperatur in den Händen als einzige die optimalen Vorraussetzungen bieten.